Die Akteure der Kampagne "Gutes Leben.Für Alle!" (=GLFA) planen als Abschluß der ersten Prohjektphase eine Bistumsumrundung (=BU). Entlang des Bistums möchte ein Radteam um Christoph Fuhrbach und Tobias Wiesemann vom 10.-12. April das Bistum Speyer umrunden und mit dieser Aktion auf die Kampagne GLFA hinweisen und Werbung dafür machen. Es wird verschiedene Haltepunkte geben an denen alle Akteure, die auf ihre je eigene Art und Weise zu einem Guten Leben für alle beitragen sich präsentieren können.

 

Ich habe mich dazu entschlossen bei dieser Fahrt mitzufahren. Da das nicht ohne Training möglich ist um neben Ausnahmesportlern wie Christoph Fuhrbach und Tobias Wiesemann bestehen zu können. Braucht es natürlich einer Vorbereitung.

Im Laufe dieser Vorbereitung kam mir die Idee eines Trainingstagebuches, welche ich gerne öffentlich machen wollte.

Hier das Ergebnis.

Ich schreibe vom Kopf direkt auf die Tastatur, ohne redaktionelle Überarbeitung und ohne Korrektur gelesen zu haben. Man möge mir deshalb orthographische und Rechtschreibfehler verzeihen und auch die hin und wieder etwas derb anmutende Wortwahl!

   

Samstag, 15.03.2014 Beginn des Traingstagebuches. Zunächst als Rückblick:

Als ich die Info für die Bistumsumrundung (BU) bekam, dauerte es nicht lange und in mir wuchs der Ehrgeiz dabei mitzumachen. Nicht nur Etappenweise, sondern die komplette Strecke. Ich fahre hin und wieder Rad, mit den Idealen der Bistumskampagne „Gutes Leben. Für Alle!“ identifiziere ich mich ebenfalls und unterstütze die Kampagne so gut ich es vermag.

Nun halte ich mich mit meinen 1,85m und 73 kg Gewicht für recht sportlich, zumal ich regelmäßig japanisches Fechten Kendo trainiere.

Entlang der Bistumsgrenze mit dem Fahrrad? Das müsste für mich doch möglich sein.
Die Motoren der Aktion Christoph Fuhrbach und Tobias Wiesemann sind für mich allerdings Ausnahmesportler.  Fuhrbach ist Weltrekordhalter im Höhenfahren und Wiesemann der aus Überzeugung und mit hohem Idealismus schon kein Auto besitzt und geschätzte 90 % seiner Mobilität auf das Fahrrad fahren stützt. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit (und Leichtigkeit) mal eben so von Kaiserslautern nach Neustadt zu radeln. Für einen - wenn auch nicht ganz untrainierten - Gelegenheitsradler wie mich eine echte Herausforderung. Eines war mir also schnell klar: Ohne Training, wird das nicht funktionieren. Wie kann ich also ein zusätzliches Training mit dem Rad in mein Berufs-und Privatleben integrieren?

Als aller Erstes fing ich an meine Alltagsmobilität zu hinterfragen. Ich bin Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft Blieskastel/Lautzkirchen. Zu uns gehören 6 Gemeinden in 7 Orten.  Die längste Distanz zwischen den Gemeinde Niederwürzbach und Altstadt beträgt ca. 18 km. Ich gebe Schulunterricht in der Grundschule Niederwürzbach und Kirkel. Dazu kommen Beerdigungen, Abvendveranstaltungen wie PGR-Sitzungen, div. Vorbereitungstreffen etc.

In dieser Situation begann ich also zunächst frei nach dem Motto „Das Beste Auto ist das welches man nicht fährt, selbst wenn es ein E-Auto ist!“ (Eigentlich ist das Beste Auto das, welches nicht produziert wird.) nahezu ausschließlich Rad zu fahren. Und siehe da, es läppert sich einiges an Kilometern zusammen. Im Schnitt geschätzte 25 Km/Tag.

Mit diesem Einsatz wähnte ich mich - zugegebenermaßen etwas naiv - auf der sicheren Seite.

Bis… bis ich Menschen traf deren erste Reaktion war: „Das schaffst du nie!“ Und sie rechneten mir vor wie schwierig und anstrengend die Tour sein wird.  Ich kam ins Grübeln… Vielleicht sollte ich doch noch mehr trainieren?
Sollte ich mich doch auf Teilstrecken der BU begrenzen? Kann ich mit Christoph und Tobias mithalten? Zweifel schlichen sich ein. Zwar ermutigte Christoph mich immer wieder, aber das konnte meine Zweifel nicht ganz zerstreuen.

Ich begann nach Lösungen für dieses Problem zu suchen. Seltsamerweise  wuchs im selben Maße wie meine Zweifel auch mein Ehrgeiz. Ich wollte es all denen die mir sagten „Das schaffst du nicht!“ beweisen. Zum anderen will ich auch zeigen, dass nicht nur Radprofis diese Leistung erbringen können und zudem wuchs in mir der Ehrgeiz als pastoraler Mitarbeiter, nicht als BO-Referent (sorry Christoph ;-) bei der BU vertreten zu sein. Zumal ich anscheinend der Einzige pastorale Mitarbeiter dabei bin.

   

Februar

März

April

Die Tour 1. Tag

Die Tour 2. Tag

Die Tour 3. Tag - Finale